Lebensverlaufstheorie
Definition
Ein theoretischer Rahmen, der individuelle Lebensverläufe und Übergänge über die Lebensspanne erklärt, indem er die Rolle von Timing und Sequenz von Lebensereignissen, ‚linked lives‘ (wechselseitige Abhängigkeiten zwischen Personen), historischen und Kohorten‑Kontexten sowie das dynamische Zusammenspiel von Handlungsfähigkeit (Agency) und sozialer Struktur in der Entstehung langfristiger Outcomes