Lehre der Unreinen Hände
Definition
Eine billigkeitsrechtliche Einrede, die einer Partei den Zugang zu billigen (equity‑)Rechtsbehelfen verwehrt, wenn diese Partei sich durch rechtswidriges, unsittliches oder unbilliges Verhalten, das in direktem Zusammenhang mit dem Streitgegenstand steht, hervorgetan hat, weil die Gewährung der Hilfe das Fehlverhalten belohnen würde.