Verteilte Kognition
Definition
Ein analytischer Rahmen, der Kognition nicht ausschließlich im Individuum verortet, sondern als emergentes Merkmal der Interaktionen zwischen Menschen, materiellen Artefakten (z. B. Dokumente, Benutzerschnittstellen, Instrumente) und Umweltstrukturen begreift; kognitive Aufgaben und Repräsentationen werden dabei über Akteure und Artefakte geteilt, transformiert und koordiniert.