Figur–Grund‑Prinzip
Definition
Eine Wahrnehmungsregel der visuellen Kognition, wonach Elemente entweder als Figur (Vordergrund, hervorstechendes Objekt) oder als Grund (Hintergrund, kontextuelles Feld) interpretiert werden, bestimmt durch Hinweise wie Kante, Kontrast, Geschlossenheit, Konvexität und relative Größe. Das Prinzip steuert, wie Betrachter Wahrnehmungsobjekte von ihrer Umgebung trennen.