Benfordsches Gesetz
Definition
Eine empirische Regelmäßigkeit, wonach in vielen natürlich vorkommenden numerischen Datensätzen die Verteilung der führenden (ersten) Dezimalziffern d = 1,...,9 der Formel P(d) = log10(1 + 1/d) folgt, sodass kleinere Ziffern (insbesondere 1) als führende Ziffer deutlich häufiger auftreten als größere, typischerweise wenn Daten mehrere Größenordnungen umfassen und nicht künstlich beschränkt sind.
Benfordsches Gesetz
Definition
Eine empirische Regel zur Verteilung der führenden (signifikanten) Dezimalziffern in vielen natürlich entstehenden numerischen Datensätzen: die Wahrscheinlichkeit, dass die erste signifikante Ziffer d (1≤d≤9) ist, beträgt log10(1 + 1/d). Die Gesetzmäßigkeit gilt unter Bedingungen wie Maßstabinvarianz und Daten, die mehrere Größenordnungen abdecken.