Störung der Blut‑Hirn‑Schranke
Definition
Eine pathologische Erhöhung der Permeabilität der Blut‑Hirn‑Schranke (der spezialisierte endotheliale‑périvaskuläre Komplex aus dichtungsbildendem Endothel, Perizyten und Astrozytenfüßchen), die den Durchtritt von blutgetragenen Soluten, Proteinen, Zellen oder Erregern in zuvor geschützte ZNS‑Kompartimente erlaubt.