Gibbs‑Phänomen
Definition
Der anhaltende Über‑ bzw. Überschwinger und oszillatorische Ring nahe einer Sprung‑Diskontinuität, der beim Approximieren einer stückweise glatten Funktion durch abgeschnittene Fourier‑Reihen oder andere globale Spektralentwicklungen auftritt; der Überschwinger verschwindet nicht mit wachsender Termzahl, obwohl er sich räumlich verengt.
Gibbs‑Phänomen
Definition
Das persistente oszillatorische Überschwingen und Ringing, das in der Nähe einer Sprungdiskontinuität auftritt, wenn eine Funktion durch eine getrimmte globale Reihe oder spektrale Expansion (z. B. Fourierreihe) approximiert wird; die Überschwingung nähert sich einem endlichen Anteil des Sprungs und verschwindet nicht mit wachender Modenzahl.