Etikettierungstheorie
Definition
Eine Perspektive, die betont, wie offizielle Klassifikationen, öffentliche Etikettierungen und gesellschaftliche Reaktionen auf vermutetes oder beobachtetes Fehlverhalten die Identität einer Person und ihre sozialen Möglichkeiten verändern können, wodurch die Wahrscheinlichkeit sekundärer Devianz (weiterer Straftaten) durch Identitätswandel, Ausschluss oder eingeschränkte legale Optionen steigt.