Sein–Sollen-Unterscheidung

Humanities & Arts Dictionary
Definition
Logische und erkenntnistheoretische Trennung zwischen deskriptiven Aussagen über das, was ist (Tatsachen, Zustände, Ereignisse) und normativen Aussagen darüber, was sein soll (Werte, Normen, Vorschriften); die Unterscheidung besagt, dass normative Schlüsse nicht allein aus rein deskriptiven Prämissen folgen, ohne mindestens eine normative Prämisse verbindend hinzuzufügen.