Reflektiertes Gleichgewicht
Definition
Ein rechtfertigendes Verfahren, bei dem reflektierte Urteile (über Einzelfälle), allgemeine Prinzipien und theoretische Bindungen wechselseitig so angepasst werden, dass ein kohärentes Gleichgewicht erreicht wird, das sie im Sinne der gewählten epistemischen Zielsetzungen bestmöglich versöhnt.