Zipfsches Gesetz
Definition
Eine empirische Regelmäßigkeit, dass in vielen Rang–Frequenz-Datensätzen die Frequenz f(r) des Objekts mit Rang r annähernd proportional zu 1/r^s ist, oft mit s nahe 1; geplottet auf Log–Log-Achsen ergibt das eine annähernd lineare Beziehung — häufig beobachtet bei Wortfrequenzen, Stadtgrößen und ähnlichen Messgrößen.
Zipfsches Gesetz
Definition
Eine empirische Regelmäßigkeit für Rang–Frequenz‑Beziehungen, die besagt, dass die Häufigkeit f(r) des r‑häufigsten Wortes annähernd proportional zu 1/r^s ist (häufig mit s ≈ 1), wodurch eine schwer‑schwänzige Verteilung entsteht, in der wenige Wörter sehr häufig und viele selten sind.
Zipfsches Gesetz
Definition
Eine empirische Regelmäßigkeit in großen Korpora natürlicher Sprache, wonach die Häufigkeit eines Wortes annähernd umgekehrt proportional zu seinem nach Häufigkeit geordneten Rang ist: f(r) ∝ 1/r für gängige Ränge, mit systematischen Abweichungen an Kopf und Schwanz. Es handelt sich um eine Beobachtung der Token‑Verteilung, nicht um ein theoretisches Gesetz.