Funktionelle Matrix-Hypothese
Definition
Ein Wachstumsmodell des kraniofazialen Bereichs, das annimmt, dass die skelettale Gestalt von Gesicht und Kiefern sekundär aus dem Wachstum und den funktionellen Anforderungen der umgebenden Weichgewebe‑Einheiten (Muskeln, Organe, Räume und Bindegewebs‑„Matrizes“) entsteht; skelettale Veränderungen sind Reaktionen auf diese Funktionsmatrizen und nicht ausschließlich autonome skelettale Programme.