Räucheropfer
Definition
Das vorsätzliche Verbrennen oder Glimmenlassen aromatischer Substanzen (Harze, Hölzer, Kräuter, vorbereitete Mischungen oder industrielle Produkte) kontrolliert in einem rituellen, devotionalen, gedenk‑ oder grenzmarkierenden Kontext, wobei der entstehende Rauch und Duft als symbolische Handlung, sensorisches Signal oder materielles Element eines Opfers fungieren.