Selektionsverzerrung in der Berichterstattung
Definition
Eine systematische Bevorzugung bestimmter Ereignisse, Quellen, Personen oder Perspektiven in der Berichterstattung, die die Repräsentativität der präsentierten Informationen verzerrt; sie entsteht durch Entscheidungen darüber, was berichtet wird, wen man zitiert und welche Deutungsrahmen gewählt werden, wodurch eine nicht‑zufällige Stichprobe der Informationslandschaft entsteht.