Journalistische Rollentheorie
Definition
Ein theoretisches Modell, das beschreibt, wie die beruflichen Normen, Selbstverständnisse und institutionellen Erwartungen von Journalistinnen und Journalisten (z. B. Wächter, Interpreter, Herausgeber, Aktivist) Wahlentscheidungen zu Themenauswahl, Quellen, Rahmengebung und Verifikation leiten und so journalistische Praxis kontextuell formen.