Beilegung von Peer‑Meinungsverschiedenheiten
Definition
Ein deliberatives Verfahren zur Bewältigung eines anerkannten epistemischen Konflikts zwischen als epistemische Peers betrachteten Akteuren (vergleichbare Kompetenz und Zugang zu Evidenz), das typischerweise eine oder mehrere der folgenden Maßnahmen beinhaltet: vorläufige Aussetzung des Glaubens, Revision der Glaubwürdigkeit (Credences), Aufteilung der Streitfrage in engere Unterfragen oder Einhol