Markiertheitsprinzip

Humanities & Arts Dictionary
Definition
Der relationale Begriff, dass innerhalb einer sprachlichen Opposition ein Mitglied ‚markiert‘ ist — typologisch weniger neutral, komplexer, deriviert oder in der Verteilung eingeschränkt — gegenüber einem ‚unmarkierten‘ Gegenstück, das Default, häufiger oder strukturell einfacher ist.