Kelvin‑Voigt‑Modell
Definition
Ein linear viskoelastisches Ersatzmodell, das das Materialverhalten durch eine parallele Kombination aus elastischer Feder (Modul E) und viskosem Dämpfer (Viskosität η) darstellt, so dass die Spannung die Summe von elastischen und viskosen Anteilen ist (σ = E·ε + η·dε/dt) bei kleinen Deformationen und isothermen Bedingungen.