Zweites Gesetz der Thermodynamik
Definition
In einem thermodynamisch isolierten System nimmt die gesamte thermodynamische Entropie mit der Zeit nicht ab; spontane Prozesse vergrößern die Entropie oder lassen sie bei reversiblen Prozessen unverändert, wodurch eine Vorzugsrichtung für die makroskopische Energiezerstreuung festgelegt und die vollständige Umwandlung von Wärme in Arbeit begrenzt wird.
Zweites Gesetz der Thermodynamik
Definition
Im makroskopischen thermodynamischen Kontext besagt der Zweite Hauptsatz der Thermodynamik, dass für ein isoliertes System (kein Austausch von Materie oder Energie) die thermodynamische Entropie mit der Zeit nicht abnimmt; spontane Prozesse führen typischerweise zu einer Zunahme der Gesamtentropie und bestimmen so die Richtung von Wärmeübertragung und Irreversibilität makroskopischer Vorgänge.