Synthetische Differentialgeometrie
Definition
Eine kategorische, axiomatische Neuformulierung der Differentialgeometrie, in der Infinitesimales durch nilpotente Elemente innerhalb eines geeigneten Topos oder algebraischen Rahmens repräsentiert werden; Ableitungen und Tangenten werden algebraisch mittels Axiomen (z. B. Kock–Lawvere) statt als Grenzwerte behandelt, was koordinatenfreie, algebraische Manipulation glatter Strukturen ermöglicht.